Donnerstag Feb 23

1.8T Motor Aufbau

Corrado 1.8T Umbau

Wasserkreislauf

Irgendwie musste noch der Wasserkreislauf geschlossen werden. Also wurde alles was ich noch an Wasserschläuchen liegen hatte zusammengesucht und geschaut wie man das Problem am besten lösen könnte.

Zuerst brauchte ich einen komplett anderen Wasserflansch. Der originale Wasserflansch vom AEB welcher seitlich am Zylinderkopf sitzt stellte sich als völlig ungeeignet heraus. Es kommt ein Wasserflansch vom AGU Modell zum Einsatz.

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Da der alte Schlauch von der Wasserpumpe zum Ölkühler völlig marode und spröde war kam dort ein neuer zum Einsatz. Das Wasserrücklaufrohr konnte vom G60 Motor übernommen werden.
Hier war die erste große Änderung. Meine verbaute Wasserpumpe vom AEB hat seitlich nur noch einen Anschluß nicht wie "üblich" 2 Anschlüsse. Deswegen bleibt auch ein Anschluß am Ölkühler frei. Dieser wird aber später mit dem Verteiler der oben am Wasserkühler verbaut wird verbunden.
Der Verteiler den ich meine hat einmal oben einen zusätzlichen Ausgang der später mit dem Ausgleichsbehälter verbunden wird und einen Ausgang nach unten welchen man aber auf dem Foto leider nicht sehen kann. Dieser wird dann später mit dem Ölkühler verbunden. Dazu muss ich mir jedoch noch ein passendes Verbindungsrohr drehen.

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Der Rücklauf vom Wärmetauscher zum Wasserflansch hat leider nicht ganze gepaßt. Da mein angepasster Schlauch ca. 5cm zu kurz war. Paßt aber auch wieder bestens da ich dies dort nutzen kann um ein T-Stück verbauen zu können, da der Turbo ja noch eine Zulaufleitung fürs Wasser braucht.

Rallye LLK anpassen

Umbau auf den Rallye LLK vom Golf 2

Um für eine ausreichende LLK Kühlung zu sorgen viel die Wahl auf den Rallye LLK vom Golf 2. Der Umbau auf den Rallye LLK bringt weitere Vorteile mit sich da hinter dem LLK genügend Platz für den großen Wasserkühler aus dem VR6 ist. Zudem besitzt der LLK aus dem Rallye Golf auch einen 78mm großen Einlass und einen 65mm großen Auslass.

Der Rallye LLK paßt leider nicht Plug & Play in den Corrado da dort ein paar Luftleitbleche und der Abschlepphaken im Weg sind. Die Luftleitbleche sind schnell an die Seite gebogen um dort für Platz zu schaffen. Jedoch stellt der Abschlepphaken ein Problem dar. Entweder man entfernt den Abschlepphaken komplett oder man schneidet dort ein wenig Blech aus um genügend Platz zu erhalten. Ich habe mich jedoch dazu entschlossen den Abschlepphaken unberührt zu lassen und stattdessen den Rallye LLK anzupassen.

Kurzerhand wurde der Einlasse vom LLK abgeflext und entsprechend eingekürzt so das der Rallye LLK genau dazwischen paßt. Hier sieht man übrigens schön wie der Luftstrom kurz vor dem eigentlichen Netz in zwei Teile geteilt wird.

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Weiterhin wurde der Winkel vom Einlass noch geändert um die geplante Führung der Ladeluftrohre weiter zu optimieren.

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Vielen Dank an Rene für die sehr saubere Arbeit!

 

Riemenantrieb

Da ich das Problem mit dem Riemenantrieb noch immer nicht gelöst hatte ging es da auch noch bei. Die Ideen mit Plättchen drehen oder KW Riemenscheibe abdrehen konnten mich nicht wirklich zufriedenstellen. Irgendwann kam dann die Idee. Also Tagelang auf Teilesuche gemacht und fündig geworden.

Fündig wurde ich im Regal vom Golf 3 - ABF. Dieser hat auch den breiteren Zahnriemen. Man nehme die KW Riemenscheibe vom ABF, die Wapu vom ABF, die Konsole für die LIMA vom ABF, die Riemenscheibe für die Wapu auch vom ABF und ein paar neue Schrauben von VW und fertig ist der Riemenantrieb. Als Lichtmaschine kommt jede in Frage welche eine 57mm breite Aufnahme besitzt - wichtig hierbei ist lediglich das Riemenrad. Ich hab z.b. eine 90A Lima aus einem Polo 6N genommen.

Auf dem Bild sieht man zwei Halter. Der eine ist noch für die Version mit Klima und der andere ohne Klima. Hab dann den ohne Klima verbaut da Klima bei mir keinen Einzug halten soll.

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Dann noch das heiß begehrte KW Riemenrad vom ABF. Bis ich so eins gefunden hatte gingen Tage ins Land.

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Nachdem ich nun weiß das alles paßt und die Riemenscheiben auch fluchten werden die Teile morgen noch gestrahlt,hübsch gemacht und ein neues Spannelement verbaut. Dann fehlt mir nur noch der Halter für die Servopumpe dann ist hinter dem Punkt auch ein Hacken gemacht.

Hier wurden noch die Leitungen für die Servolenkung verlegt und angeschlossen. Die Zulaufleitung werde ich noch ein wenig anpassen müssen da der Servobehälter ja noch einen anderen Platz finden muss.

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Ansaugbrücke Einspritzdüsen

VW hat mich nicht enttäuscht und die neue Ansaugbrücke war da. Eigentlich wollte ich eine Ansaugbrücke ala Ross Machine Racing fahren jedoch find ich da u.a. die Preise völlig überzogen. Die Ansaugbrücke stammt aus einem Sharan 1.8T und hat die Drosselklappe auf der Fahrerseite welches mir sehr wichtig war aufgrund der geplanten Ladeluftverrohrung.

Hier findet ihr von uns noch eine Übersicht zu verschiedenen 1.8T Ansaugbrücken.

Zudem sollten meine bereits gekauften Einspritzdüsen da auch reinpassen - und das tun sie. Und weiter sollte sie auch die großen Ansaugkanäle wie der AEB Kopf sie ebend hat besitzen. Auch erfüllt - somit 3 Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Zudem denke ich das die Brücke in Verbindung mit meinem GT28RS ausreichend ist. Sollte später doch nochmal ein größerer Lader Einzug finden kann man da immer nochmal drüber nachdenken.

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Hier die 4 Jungs von der Tankstelle. Es handelt sich dabei um die 440ccm grünen Boschdüsen die später für ausreichend Kraftstoff sorgen sollen.

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Die Einspritzdüsen haben schonmal den späteren Platz eingenommen. Leider hat meine Einspritzdüsenleite nicht so gepaßt wie ich es erhofft hatte. Somit muss ich da noch was anderes suchen.
Leider kann man es schlecht erkennen, jedoch schließt die Ansaugbrücke ziemlich sehr genau mit dem Kopf auf der linken Seite ab. Somit wirft dies meine geplante Ladeluftverrohrung auch nicht mehr durcheinander. Die Ansaugung soll am ursprünglichen Platz auch ihren Platz finden und die Druckseite vom Lader soll wie beim BAM oder AGU von hinten her links am Motor vorbeilaufen.

Zudem erkennt man die bereits montierte Drosselklappe mit mechanischer Betätigung.

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Langsam aber sicher erkennt man wieder das es mal ein Motor werden soll.

Den Motor muss ich auch noch einmal probeweise reinhängen um mir nochmal genau anschauen zu können wieviel Platz nun wirklich für die Ölrücklaufleitung zwischen der Antriebswelle und Block vorhanden ist.

Ich hab es dann doch noch zur Hydraulikbude geschafft und mir wurde wieder prompt geholfen. Nun steht der Ölrücklauf so wie ich es mir vorgestellt hatte. Das Öl kann gut ablaufen und es ist genügend Platz zur Antriebswelle.

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Dann wurden noch die Antriebswellen Getriebeseitig fertig gestellt und der Motor sollte nun an seinem Platz bleiben.

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